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Angst ist gesund Angstreaktionen schützen uns vor Gefahren, indem sie uns schnell und zuverlässig warnen und blitzschnell reagieren lassen, sehr viel schneller als wir denken könnten. Solche "Alarm-Reaktionen" können innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, weil unser Körper über fertige "Programme" verfügt, die in bestimmten Situationen automatisch abgerufen werden. Angst warnt uns also vor Gefahren und stellt die Energie bereit, um sofort regieren zu können. Der Körper befindet sich innerhalb einer Angstreaktion in einem hochaktiven Zustand, um gegebenenfalls fliehen oder kämpfen zu können. Die Ausschüttung von Adrenalin bewirkt eine Beschleunigung von Puls und Atmung und in der Folge kann es zu typischen unangenehmen Symptomen kommen, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Atemnot, Unruhe, Übelkeit oder Durchfall. Wenn
Angst krank macht Die erste Reaktion der Betroffenen ist meistens den speziellen angstauslösenden Situationen aus dem Weg zu gehen. Das kann dazu führen, dass die Bewegungsfreiheit immer weiter eingeschränkt wird. Der Betroffene zieht sich immer weiter zurück - und erlebt doch weitere Angstattacken. Nun beginnt die berüchtigte "Angst vor der Angst" und spätestens ab diesem Zeitpunkt, kann man von einer "Angststörung" sprechen. Angststörungen können sich zu sehr langwierigen Krankheiten auswachsen und das gesamte Leben, auch das der Angehörigen, erheblich beeinträchtigen. Mögliche Folgen sind: Sozialer Rückzug, Abhängigkeiten, Arbeitsunfähigkeit und Depressionen.
Das Ziel ist, die Patienten körperlich zu stabilisieren, zu entspannen und die oftmals eingeschränkte Schlafqualität wieder zu verbessern. Ich behandele mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin, d.h. Kräutertherapie und Akupunktur, die ich je nach individuellem Bedarf noch ergänze mit homöopathischen Komplexmitteln und Schüßler Salzen. Die „psychische Seite“ des Phänomens Angst behandle ich mit NLP. Hier geht es um eine Verbesserung der Stressbewältigung und eine veränderte Selbstwahrnehmung, die es dem Patienten ermöglicht auf das altbekannte angstauslösende Muster „neu“ zu reagieren. Wie viele Sitzungen nötig sind, um eine bleibende Veränderung des Verhaltensrepertoirs zu erzielen, ist individuell unterschiedlich. Bei den meisten Patienten ist schon nach den ersten Sitzungen eine deutliche Verbesserung spürbar, ein weiterer Kontakt ist aber meist nötig, um die Entwicklung auch dauerhaft zu verankern und zu stabilisieren. |